Meranovo
Über Vermittlung von Thomas Foregger kaufte Ej von den Eheleuten Ravnjak 1822 eine „Bauernhube mit einem Weingarten“. Im Laufe der Jahre wurde daraus ein Musterweingut mit nachhaltigem Einfluss auf die Entwicklung des steirischen Weinbaus. Bis 1857 wurden sukzessive Parzellen dazugekauft, bis insgesamt 16 Joch Rebfläche zur Verfügung standen. Unter der Leitung von Ignaz Krenz wurden ausgewählte Parzellen mit Reben bepflanzt (Riesling, Burgunder, Traminer), unter anderem acuh mit der Mosler-Rebe (Šipon), die im Linnésischen System später Johannia princeps genannt wurde. Die Güte der fürstlichen Weine wurde sehr gerühmt. Der Johannisberger Riesling erreichte 1855 in Paris eine „Medaille lére Classe“. Auf dem Anwesen steht das schöne ehemalige Wohnhaus mit Weinkeller, in vorzüglicher Lage und weitem Ausblick. Auf dem Gebäude ist eine Gedenktafel aus dem Jahre 1830 angebracht, als Kaiser Franz I. mit seiner Frau Caroline Auguste das Anwesen besuchte.